Panzerkuppel an der Kirche
Panzerkuppel an der Kirche
Panzerkuppel an der Kirche

Panzerkuppel an der Kirche

Panzerkuppel mit drei Schießscharten für Maschinengewehre.
Der Stahl der Kuppel ist 25 cm dick und konnte direktem Beschuss durch Panzer standhalten. Die Mündung des Maschinengewehrs saß in einem Kugelkopf, der exakt in die Schießscharte passte. Bei Nichtgebrauch konnten die Schießscharten mit kräftigen Schotten verschlossen werden, die noch heute in der Kuppel sitzen. Die kleineren Löcher zwischen den Schießscharten waren für kleine Periskope konstruiert, durch die man das Gelände beobachten konnte, selbst wenn die Schießscharten bei feindlichem Beschluss geschlossen waren. Die Kuppel bot den Soldaten darin also guten Schutz vor Beschuss.

Die Eisenkuppel ist Teil eines Betonbunkers vom Typ Regelbau 110a. Unter dem 2 m dicken Beton des Bunkers lagen Munitionsräume und Mannschaftsräume mit Schlafkojen für neun Mann.
Der Bunker wurde im Dezember 1942 gebaut und war Teil der Verteidigung der Hanstholm-Festung vor Angriffen von der Landseite. Das Maschinengewehr in der Kuppel sollte den Tårnvej schützen, einen der wenigen Zugänge in die Festung.
Es gibt drei Bunker dieses Typs in Hanstholm.
Der Bunker ist nicht öffentlich zugänglich.